Die Herausforderung

Wer kennt sie nicht, die kleinen Geschichten am Rande unzähliger Anläufe, Menschen in Bewegung zu bringen und damit etwas für die Gesundheit zu tun:

Der Leiter einer Diabetes-Selbsthilfegruppe lädt gemeinsam mit einem Arzt zu einer Wanderung in der näheren Umgebung ein. Die Rückmeldungen sind ernüchternd. Als in einem weiteren Rundschreiben angekündigt wird, dass man sich in einem netten Lokal zur gemeinsamen Brotzeit trifft, ist die Resonanz erheblich größer.

Engagierte und ambitionierte Gesundheitstrainer sehen sich mit solchen oder vergleichbaren Reaktionen häufig konfrontiert. Es ist nicht einfach, Menschen zu aktivieren. Warum fällt es Vielen so schwer, ihren inneren Schweinehund zu überwinden? Wie lassen sich Menschen dazu bewegen, ihre Bequemlichkeit bzw. Gewohnheiten aufzugeben und ihre Lebenseinstellung zu ändern? Wie lässt sich nachhaltig in den Köpfen verankern, dass eine verdauungsunterstützende Pille zum Schweinebraten keine körperliche Bewegung ersetzt, eine genetische Veranlagung keine übermäßige Ernährung erklärt, und der „Rettungsring“ um Bauch und Hüften in Wahrheit ein ziemlich (gesundheits-) belastendes Accessoire ist?

Der berühmte innere Schweinehund drückt aus, was für eine körperliche und geistige Anstrengung es sein kann, sich zu etwas zu überwinden. Es gibt aber eine Menge Tricks, wie man sich selbst in solchen Situationen ablenken und austricksen kann.